Bretagne: die Küstenwege der Halbinsel Crozon, ein wildes Paradies für Wanderer

F.Bouquillat, CM.Denis, F.Fontaine –Frankreich 3Frankreich-Fernseher

Auf der Halbinsel Crozon im Finistère ist die Küste reich an Spaziergängen und Erlebnissen. Es bietet das perfekte Bild der wilden Bretagne.

Es ist ein steiniger Punktam Ende von Finistère, auf der Halbinsel Crozon: Pen-Hir, ein zerklüftetes Stück Land, bietet ein grandioses Panorama auf das Iroise-Meer. Am Rande der steilen Klippen, die von der Gischt des Meeres umspült werden, führt ein Küstenweg, der GR34, 135 Kilometer lang durch das Moor. Ein Weg, der den Freiwilligen des französischen Wanderverbandes am Herzen liegt. Sie sind für die Sichtbarkeit des Weges verantwortlich. Ihre Aufgabe besteht auch darin, dafür zu sorgen, dass der Weg zu jeder Jahreszeit befahrbar bleibt.„Wenn wir hindurchgehen, rutscht der Boden ab und es wird gefährlich, es besteht Absturzgefahr, also stabilisieren wir den Boden.“, erklärt André Guerard vom Verein Les marcheurs du Dimanche.

Eine reiche geologische Geschichte

Auf der Halbinsel zwischen Morgat und Cap de la Chèvre kommen jedes Jahr 80.000 Wanderer vorbei.„Wir sind Fanatiker der Bretagne,vertraut einem Paar.Es ist das erste Mal, dass wir die Schweiz verlassen, also eilten wir in die Bretagne. »Unterhalb des Weges gibt es eine Reihe wilder Strände. Armel Menez, Geologe im Maison des Minerales in Crozon, besucht sie fast täglich.„Wir sehen Spuren, die mehr als 460 Millionen Jahre alt sind und von lebenden Organismen hinterlassen wurden, wir sehen eine Spur der Hülle eines Lebewesens, das vom Planeten verschwunden ist.“, wundert sich letzterer.

Auch auf den Felsen sind die Narben einer Zeit sichtbar, als ein warmes Meer herrschte. Die geologische Geschichte bietet Besuchern eine Reihe faszinierender Landschaften. Mit seinem durchsichtigen, von Pinien gesäumten Wasser gilt die Küste der Jungferninsel als einer der schönsten Strände Europas.

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